Umbau des Adlers (2000 - 2001)

     
     
Oktober 2000: Bald fertig!
     

Vor Sanierungsschluss entdek-kte Marcel noch eine Unzahl von Fehlerchen, die festgehalten werden mussten.

Glücklicherweise handelte es sich nur um unscheinbare Risse an den Wänden, um Unebenheiten der Fenster-ablage etc.

Christian Kamm, ein gelernter Maler, übernahm auch einige inneren Malarbeiten. Später zog er in die Wohnung im ersten Stock.

     
November 2000: Ein endloser Feinschliff
     

Den goldfarbenen Adler, das Signet des früheren Restaurants, das Marcel am Anfang der Sanierung entfernt hatte, musste nun auf den ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde hin wieder montiert werden.

Der Boden der Waschküche wurde mit Platten versehen, die Kellerabteile mussten noch fertiggestellt werden und der Keller war noch voll von altem Krempel.

Zudem zogen sich die Malarbeiten endlos dahin, wie es die letzten Aktennotizen des Architekten bestätigen:

"Werter Marcel. Leider musste ich Heute Mittag, 14.11.00 um 13.00 Uhr, wieder feststellen, dass die Arbeiten im Haus, vor allem in Bezug auf Maler und Reinigung, nicht soweit fortgeschritten sind, dass ein reibungsloser Arbeitsablauf vorgenommen werden kann. Ich lehne daher jegliche Umtriebe im Bezug auf Folgen, Kosten oder Schäden ab, wenn der Unternehmer nicht in einem Zug durcharbeiten kann und der Boden nach der Fertigstellung Schäden aufweist."

 

Problemlösung und neue Idee: Marcel wollte eine Holzterrasse aufstellen, musste vorher aber das Blech behandeln.

Die Holzterrasse folgte wenige Monate später. Marcel baute sie ohne fremde Hilfe. Und die fehlenden Kellerabteile zimmerte er aus einfachen Holzlatten. 

Nachdem die Sanierung bis auf wenige Details beendet war, begannen die ersten Schulungen im Erdgeschoss. 

Bruno Landolt: Im Erdgeschoss hast Du Schulungsräume eingerichtet, welche Pläne hast Du mit diesen Räumen? Welche Leute benutzen diese Räume zurzeit?

Marcel Mettler: Nun, wir versuchen diese Räume noch ein bisschen mehr auszumieten. Lehrer Heiz z. B. gibt darin Nachhilfestunden für Schüler. Daneben nutzen diese Räume aber auch andere Leute für Kurse. Selbst ich habe darin schon Kurse gegeben. Im Grunde kann jeder Mieter die Infrastruktur dieser Räume benützen. Neben einer Stereoanlage und einem Fotokopiergerät sind PC's, Wandtafeln, zahlreiche Lampen, Tische und Stühle vorhanden.

Bruno Landolt: Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Schulungsräumen und Deiner Homepage www.tierisch.com?

Marcel Mettler: Nun, die genannte Homepage enthält Informationen über Schulungen und Kurse in den Räumen und über das "Tierisch-business". Die Seite www.tierisch.ch dagegen enthält vor allem Tier-berichte und -inserate. 

Nachdem die Mieter in die neuen Wohnungen eingezogen waren, nahm Marcel den Feinschliff in seiner Dachwohnung vor.

Bruno Landolt: Das Haus scheint sowas ähnliches wie eine Wohngemeinschaft zu beinhalten, was sagst Du dazu?

Marcel Mettler: Natürlich haben wir eine ziemlich gute Beziehung untereinander, jeder kennt jeden. Und das finde ich auch gut so. Ich finde es schlecht, wenn man gegeneinander ist. Einerseits wird der Schulungsraum als Gemeinschaftsraum genutzt, andererseits steht jedem Mieter eine Mietwohnug zur Verfügung, in die er sich zurückziehen kann.

     

Baubericht von Bruno Landolt 2003